Kundenseitige Anpassungen
Unterstützte und nicht unterstützte Anpassungen am Buildroot-System.
Kunden-External als eigener Layer
Lege kundenspezifische Änderungen ausschließlich im eigenen External ab. Das Repository bleibt dadurch unabhängig von qdCoreX und kann bei neuen qdCoreX- Versionen weiterverwendet und geprüft werden.
Typische Anpassungen
Kundenseitig können die freigegebenen Bereiche angepasst werden, zum Beispiel:
- eigene Device-Tree-Overlays für zusätzliche Hardware
- eigene Kernel-Konfiguration oder freigegebene Kernel-Optionen
- Root-Filesystem-Overlays
- zusätzliche Buildroot-Package-Rezepte
- eigene Anwendungen, Services und Init-Konfiguration
- kundenspezifische Defconfigs
Beispiel für die Einbindung eines Device-Tree-Overlays:
`[KUNDEN-EXTERNAL-PFAD]`/
└── board/[SYSTEM-BOARD-NAME]/customer-hardware.dtsoDie Aktivierung und der Pfad werden in der Kundenkonfiguration festgelegt. Welche Overlay-Mechanik und welche Merge-Reihenfolge verwendet werden, muss für die freigegebene qdCoreX-Version dokumentiert sein.
Priorität und Grenzen der Schichtung
Das Kunden-External wird in BR2_EXTERNAL nach qdCoreX angegeben:
BR2_EXTERNAL="[QDCOREX-EXTERNAL-PFAD] [KUNDEN-EXTERNAL-PFAD]"Die zweite Schicht kann unterstützte Konfigurations- und Defconfig-Einträge ergänzen oder überschreiben. Das bedeutet nicht, dass jede Datei mit gleichem Pfad automatisch sicher ersetzt wird. Besonders bei Packages, Kernel-Patches, Device Trees und Root-Filesystem-Overlays muss die resultierende Konfiguration explizit geprüft werden.
Abgrenzung
Die folgenden Bereiche dürfen nur nach Abstimmung mit dem qdCoreX-Verantwortlichen geändert werden:
- Bootloader und Startreihenfolge
- nicht freigegebene Hardwarebeschreibung und Pinmux
- Partitionierung und Update-Layout
- Sicherheits- und Signaturkonfiguration
- qdCoreX-eigene Packages oder Services
[PLATZHALTER: Freigegebene Anpassungsmatrix]